SD wird CD von Morgen
kaum hatte ich vor ein paar Tagen bemerkt, dass der erste Student seine Arbeit auf SD-Karte abgeliefert hat, finde ich folgende Meldung:
"SanDisk will Musikalben auf Micro-SD-Karten anbieten" (ZD.net)
Damit wird erstmal ein Medium durch einen elektronischen Speicher abgelöst, der einem völlig anderen Herstellungsprozess unterliegt. Seit der Shelllackplatte werden die Daten auf das Medium gepresst, insofern unterscheidet sich die BlurayDVD nicht von uralten Schallplatten.
Mit der SD-Karte wird das alles anders, das Medium ist fast der Computer, das Medium bekommt eine andere Qualität. Das Medium wird mit einer Schnittstelle geliefert und ist das Abspielgerät selbst. Der Datenträger wird nicht mehr berührt. Nur noch vom Wiedergabegerät abgefragt. Es gibt erstmals keine neuen Wiedergabegeräte, denn diese sind in Form von SD-Kartenfähigen Handys bereits verbreitet.
Dienstag, September 23, 2008
Montag, September 15, 2008
SPD Ypsilanti unlöschbar
Unglaublich dumm reagiert die Partei SPD auf den Spass, dass Ypsilanti nicht weiss, wie man mit Müntefering telefoniert:
"Die hessische SPD prüfe zurzeit, ob sie wegen des nicht genehmigten Mitschnitts einen Strafantrag gegen den Radiosender stelle" (FTD -15.9.2008)
Daher einige Tipps an die zukünftige Ministerpräsidentin (Münte bewahre) um die modernen Medien in einer (noch) freien Gesellschaft zu verstehen:
- Sollte man wissen wie die Stimme des Parteivorsitzenden klingt
- Muss man Humor haben und gleich das Interview freigeben
- Muss man wissen, dass man im Internet nichts löschen kann!
Zudem ist es erschütternd, wie nahe die SPD der Zensur steht, die SED hat da wohl Frau Ypsilanti einiges gleich in den ersten Gesprächen verraten.
Viel Spass!
Sonntag, September 14, 2008
CD Ade
Die Trägermedien für Daten ändern sich schneller als die Aufbewahrungsfristen für Thesisarbeiten an einer Hochschule.
Jüngstes Beispiel, eben habe ich eine Studienarbeit zum Thema "Redesign mit Umstieg auf TYPO3 Intranet-System Intellekt Kapital AG / Russland" zu lesen bekommen, die als Trägermedium für das PDF-File, das mit jeder Arbeit abzugeben ist, eine SD-Karte verwendet. Eigentlich steht CD in der Prüfungsordnung. Aber wenn ich bedenke, dass mein neuer Laptop kein CD-Laufwerk, aber sehr wohl einen SD-Reader hat, kann man eigentlich nicht klagen.
Die Frage ist, welches Medium in 10 Jahren leichter zu lesen ist, ich schätze sehr die SD Karte, CD Laufwerke werden rar wie Floppy Disk Laufwerke sein.
So reiht sich eine Datenträger Innovation an die Nächste.
In zehn Jahre werde ich vermutlich nur einen Link zu Google-Documentspace bekommen...
Mittwoch, September 03, 2008
Google Chrome
nach über 10 Jahren wagt es eine große Firma einen neuen Browser vorzustellen. Fast unglaublich im Internetzeitalter!
Google argumentiert sehr richtig, dass sie gute Browser bei den Usern brauchen, denn sonst funktioniert ihr Geschäftsmodell nicht. Besonders neue Anwendungen wie Google Docs und Gmail nutzen AJAX Technik und damit auf ein schnelles zuverlässiges Javascript angewiesen sind. Chrome hat einen Javascript Compiler, dass es sowas geben kann...
Der neue Browser arbeitet sehr gut, leider gibt es einige kleine Probleme, die mir bisher damit zu schaffen machen:
Google.com findet.
Ich bin gespannt, wie die Version 1.0 arbeitet, V0.2 ist auf jeden Fall ein guter Anfang und sehr innovativ.
nach über 10 Jahren wagt es eine große Firma einen neuen Browser vorzustellen. Fast unglaublich im Internetzeitalter!
Google argumentiert sehr richtig, dass sie gute Browser bei den Usern brauchen, denn sonst funktioniert ihr Geschäftsmodell nicht. Besonders neue Anwendungen wie Google Docs und Gmail nutzen AJAX Technik und damit auf ein schnelles zuverlässiges Javascript angewiesen sind. Chrome hat einen Javascript Compiler, dass es sowas geben kann...
Der neue Browser arbeitet sehr gut, leider gibt es einige kleine Probleme, die mir bisher damit zu schaffen machen:
- Meine Google Toolbar geht nicht, und damit weder die
- Rechtschreibkontrolle noch die
- Bookmarks.
Ersteres Problem führt dazu, dass ich diesen Beitrag mit IE7 schreibe, letzteres dazu, dass ich an meinen verschiedenen Laptops nicht sinnvoll mit Chroma arbeiten kann - Mit F11 kann ich nicht die Kopfzeile ausblenden, das ist an meinem Subnotebook mit 1024*768 Pixel ein Problem, weil Platz für längere Webseiten fehlt
- Auch wenn Chrome im Hintergrund ist, werden ca. 10% der Prozessorresourcen verbraucht, warum?
Google.com findet.
Ich bin gespannt, wie die Version 1.0 arbeitet, V0.2 ist auf jeden Fall ein guter Anfang und sehr innovativ.
Sonntag, August 03, 2008
Ist alles Perfekt?
"Die Tätigkeit der Werbung ist der Perfektion nunmehr so nahe, dass es schwierig sein wird, Verbesserungen anzubringen."
Samuel Johnson, 1759.
(Es folgt ein Bannerzitat, keine Bannerwerbung!)
"Die Tätigkeit der Werbung ist der Perfektion nunmehr so nahe, dass es schwierig sein wird, Verbesserungen anzubringen."
Samuel Johnson, 1759.
(Es folgt ein Bannerzitat, keine Bannerwerbung!)

Nach jahrelanger Interneterfahrung und Bannerblindness war ich der Meinung, ich würde nicht mehr auf Fakebanner klicken. Der SweetSexy18 Banner hat es geschafft, die Neugier, wie das organisiert ist hat mich zum Anklicken verführt.
Es stimmt also nicht, dass man Werbung nicht mehr weiter verbessern kann, es ist immer Raum für Innovationen, hier irrt Samuel Johnson.
Freitag, August 01, 2008
Sex ist Beweis für Darwin
Leider ist es sehr schwer manche Menschen von der Evolutionstheorie zu überzeugen. Es gibt die Theorie der Kreationisten, die sich heute "Intelligent Design ID" nennt, dass ein intelligente Wesen alle Arten erzeugt hat.
Ein Punkt ist aber sehr widersprüchlich, warum vermehren sich die Lebewesen sexuell. Nicht, dass ein höheres Wesen immer nur moralisch dächte, vielmehr wozu gibt es Sex?
Sex dient dazu, dass Individuen einer Art Gene austauschen und damit bessere Nachfahren haben können, als sie selbst. Nach Darwin hat dann der Geeignetste (Fittest) die meisten Nachfahren.
Den Genaustausch dieser Art gibt es noch nicht immer in der Evolution, er wurde vor ca. 500 Millionen Jahren erfunden und hat zur Artenexplosion im Kambrium geführt. Es ist das bislang erfolgreichste Konzept für die Optimierung von Lebewesen. Also eine der ersten ganz großen "Innovationen"
Wenn es Gott gäbe
Wenn es einen Gott gäbe, oder heute sagt man intelligenten Designer, dann wären ja schon alle Wesen perfekt und der Genaustausch könnte nichts mehr verbessern. Im Gegenteil, der Genaustausch ist sogar ungünstig, da nur die Hälfte der Lebewesen Nachkommen haben und damit gegen die Devise "seid fruchtbar und mehret euch" verstoßen.
Die Idee ist mir gekommen, als ich in Richard Darwkins Buch "The God Delusion" gelesen habe.
Leider ist es sehr schwer manche Menschen von der Evolutionstheorie zu überzeugen. Es gibt die Theorie der Kreationisten, die sich heute "Intelligent Design ID" nennt, dass ein intelligente Wesen alle Arten erzeugt hat.
Ein Punkt ist aber sehr widersprüchlich, warum vermehren sich die Lebewesen sexuell. Nicht, dass ein höheres Wesen immer nur moralisch dächte, vielmehr wozu gibt es Sex?
Sex dient dazu, dass Individuen einer Art Gene austauschen und damit bessere Nachfahren haben können, als sie selbst. Nach Darwin hat dann der Geeignetste (Fittest) die meisten Nachfahren.
Den Genaustausch dieser Art gibt es noch nicht immer in der Evolution, er wurde vor ca. 500 Millionen Jahren erfunden und hat zur Artenexplosion im Kambrium geführt. Es ist das bislang erfolgreichste Konzept für die Optimierung von Lebewesen. Also eine der ersten ganz großen "Innovationen"
Wenn es Gott gäbe
Wenn es einen Gott gäbe, oder heute sagt man intelligenten Designer, dann wären ja schon alle Wesen perfekt und der Genaustausch könnte nichts mehr verbessern. Im Gegenteil, der Genaustausch ist sogar ungünstig, da nur die Hälfte der Lebewesen Nachkommen haben und damit gegen die Devise "seid fruchtbar und mehret euch" verstoßen.
Die Idee ist mir gekommen, als ich in Richard Darwkins Buch "The God Delusion" gelesen habe.
Genaue Karte für den Wetterdienst
Erstaunlicherweise sind die Karten des Deutschen Wetterdienstes bisher nicht exakt. So zeigt der Oberlauf von Neckar und Donau in der verwendeten Karte des DWD nicht den tatsächlichen geographischen Verlauf. In der Abbildung sieht man, mit Dunkelblau hinterlegt, den tatsächlichen Verlauf und Hellblau die bisher eingeblendeten Flussläufe.

Wetterkarte des DWD
Erfreulicherweise hat sich der DWD gleich bereit erklärt diesen Fehler zu korrigieren und wir können in Zukunft in der Tagesschau, wenn Gewitter vorhergesagt werden, oder das Radarbild zu sehen ist, exakt zuordnen wo es aktuell schüttet.
Ursache
Wie kann es zu so einen Fehler kommen? Die Ursache liegt in frei verfügbaren Kartenmaterial im Internet. Hier hat wohl jemand beim digitalisieren gedacht, dass der Flusslauf der Wutach im Urstromtal weiter läuft, und tatsächlich ist dieser sichtbare Verlauf jener, wie er vor der Eiszeit tatsächlich realisiert war. Für den Oberlauf des Neckar ist es einfach eine Ungenauigkeit. Diese Fehler kann man übrigens auf vielen anderen Seiten, die Landkarten darstellen, finden.
Erstaunlicherweise sind die Karten des Deutschen Wetterdienstes bisher nicht exakt. So zeigt der Oberlauf von Neckar und Donau in der verwendeten Karte des DWD nicht den tatsächlichen geographischen Verlauf. In der Abbildung sieht man, mit Dunkelblau hinterlegt, den tatsächlichen Verlauf und Hellblau die bisher eingeblendeten Flussläufe.
Wetterkarte des DWD
Erfreulicherweise hat sich der DWD gleich bereit erklärt diesen Fehler zu korrigieren und wir können in Zukunft in der Tagesschau, wenn Gewitter vorhergesagt werden, oder das Radarbild zu sehen ist, exakt zuordnen wo es aktuell schüttet.
Ursache
Wie kann es zu so einen Fehler kommen? Die Ursache liegt in frei verfügbaren Kartenmaterial im Internet. Hier hat wohl jemand beim digitalisieren gedacht, dass der Flusslauf der Wutach im Urstromtal weiter läuft, und tatsächlich ist dieser sichtbare Verlauf jener, wie er vor der Eiszeit tatsächlich realisiert war. Für den Oberlauf des Neckar ist es einfach eine Ungenauigkeit. Diese Fehler kann man übrigens auf vielen anderen Seiten, die Landkarten darstellen, finden.
Mittwoch, Juli 30, 2008
Laptop oder Buch?
Der neue kleine Laptop von Aldi ist vorzüglich geeignet, bequem auf der Couch im Internet zu lesen. Leider gibt es aber einen kleinen Nachteil, das Display ist 600 Pixel hoch und 1024 breit die meisten Web-Seiten sind jedoch wesentlich besser zu lesen wäre das Display 1024 hoch und 600 Pixel breit. Aber zum Glück gibt es ja im Internet Software die dem Bildschirm um 90° drehen kann und tatsächlich jetzt kann man bequem die Seiten mit längeren Text lesen.
Leider ist das aber noch nicht optimal, die Maus bewegt sich nun völlig verrückt. Die Hersteller denken, ich hätte einen LCD Bildschirm am Schreibtisch und würde diesen drehen. Und "intelligenterweise" wird die Mausrichtung, besser gesagt das Touchpad, entsprechend angepasst. Genau das ist das Problem, jetzt stimmen die Achsen und Bewegungsrichtungen nicht mehr mit den intuitiv gedachten Richtungen ein.
Bleibt nur zu hoffen, dass ein guter Programmierer das Problem löst und mir eine Lösung zusendet.
Der neue kleine Laptop von Aldi ist vorzüglich geeignet, bequem auf der Couch im Internet zu lesen. Leider gibt es aber einen kleinen Nachteil, das Display ist 600 Pixel hoch und 1024 breit die meisten Web-Seiten sind jedoch wesentlich besser zu lesen wäre das Display 1024 hoch und 600 Pixel breit. Aber zum Glück gibt es ja im Internet Software die dem Bildschirm um 90° drehen kann und tatsächlich jetzt kann man bequem die Seiten mit längeren Text lesen.
Leider ist das aber noch nicht optimal, die Maus bewegt sich nun völlig verrückt. Die Hersteller denken, ich hätte einen LCD Bildschirm am Schreibtisch und würde diesen drehen. Und "intelligenterweise" wird die Mausrichtung, besser gesagt das Touchpad, entsprechend angepasst. Genau das ist das Problem, jetzt stimmen die Achsen und Bewegungsrichtungen nicht mehr mit den intuitiv gedachten Richtungen ein.
Bleibt nur zu hoffen, dass ein guter Programmierer das Problem löst und mir eine Lösung zusendet.
Montag, Juli 28, 2008
Suchen mit Cuil
Nach langem warten gibt es jetzt Cuil, die neue Suchmaschine, die viele ehemalige Google Mitarbeiter und einige IBM Wissenschaftler entwickelt haben. Das schwarze Design haben sicherlich die alten IBM Mitarbeiter zu verantworten.
Startet man die Suche und hat das Glück, dass der Server gerade eine kurze Antwortzeiten hat, dann erhält man in drei Spalten die Resultate. Nicht nur als kurzen Satz, sondern ein kräftiges Stück Text aus dem Ergebnis. Ähnliches kennt man von der Newsseite bei Google, erstaunlich, dass Google dieses Feature nicht auch bei der normalen Suche eingeführt hat. Nett ist auch das Beifügen der Bilder, das dem Besucher rasch einen Eindruck von der Zielseite gibt, sucht man nach Personen so erhält man mit etwas Glück ein Foto der jeweiligen Person.
Ich werde die Suchmaschine weiter nutzen, damit ich feststellen kann ob sie besser als Google arbeitet es wäre schon erstaunlich wenn man mit einer Investition von 33 Millionen eine bessere Suchmaschine programmieren kann als das Google nach 10 Jahren und einigen Milliarden Dollar konnte.
Es ist gut, dass sich wieder etwas Bewegung im Suchmaschinenmarkt finden lässt, zum einem wollte keiner zu Microsoft wechseln, da diese ja bereits andere Monopole besitzen. Andere Versuche sind leider wegen zu geringer Finanzierung oder politischer Unbill (Exalead) stecken geblieben.
Nach langem warten gibt es jetzt Cuil, die neue Suchmaschine, die viele ehemalige Google Mitarbeiter und einige IBM Wissenschaftler entwickelt haben. Das schwarze Design haben sicherlich die alten IBM Mitarbeiter zu verantworten.
Startet man die Suche und hat das Glück, dass der Server gerade eine kurze Antwortzeiten hat, dann erhält man in drei Spalten die Resultate. Nicht nur als kurzen Satz, sondern ein kräftiges Stück Text aus dem Ergebnis. Ähnliches kennt man von der Newsseite bei Google, erstaunlich, dass Google dieses Feature nicht auch bei der normalen Suche eingeführt hat. Nett ist auch das Beifügen der Bilder, das dem Besucher rasch einen Eindruck von der Zielseite gibt, sucht man nach Personen so erhält man mit etwas Glück ein Foto der jeweiligen Person.
Ich werde die Suchmaschine weiter nutzen, damit ich feststellen kann ob sie besser als Google arbeitet es wäre schon erstaunlich wenn man mit einer Investition von 33 Millionen eine bessere Suchmaschine programmieren kann als das Google nach 10 Jahren und einigen Milliarden Dollar konnte.
Es ist gut, dass sich wieder etwas Bewegung im Suchmaschinenmarkt finden lässt, zum einem wollte keiner zu Microsoft wechseln, da diese ja bereits andere Monopole besitzen. Andere Versuche sind leider wegen zu geringer Finanzierung oder politischer Unbill (Exalead) stecken geblieben.
Mittwoch, September 24, 2003
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