Dienstag, März 23, 2010

Energie als Währung

MWh
Neue Leitwährung Energie
Die aktuelle Diskussion um die Stabilität von Währungen verunsichert viele. Es ist offensichtlich, dass hinter den Währungen Euro oder Dollar nur die versprechen stehen, dass keine besondere Inflationierung der jeweiligen Währung erfolgen wird und damit die Kaufkraft hinreichend stabil bleibt um damit Handel zu treiben.
Leider ist es um die Glaubwürdigkeit der Politik nicht zum Besten bestellt.
Viele Menschen glauben, Gold sei da ein sicherer Hafen, aber da gibt es zwei Probleme: Gold hat praktisch keinen inneren Wert und Gold kann nahezu beliebig vermehrt werden wenn der Goldpreis ansteigt. Es gibt eine Regel aus dem Bergbau von mineralischen Rohstoffen, dass eine Verdopplung des Preises eine Verzehnfachung der Förderung erlaubt. Dem liegen einfach nachzuvollziehende Naturgesetze zugrunde.

Was bleibt dann?
Es gibt nur ein Gut, das immer einen Wert hat und das ist Energie! Mit Energie kann man die Entropie senken und damit Wohlstand schaffen. Alles, vom Gold bis zum Bit, benötigt Energie für die Herstellung.

Energiepreis in Arbeitsstunden
Um 2010 200kWh inklusive ins Haus geliefert zu bekommen muss man 209 Minuten arbeiten, vor 50 Jahren waren es 607 Minuten (Quelle: Institut der Wirtschaft in Köln). Das Realeinkommen hat sich in der Zeit um den Faktor 3,9 vergrößert. Wie man sieht ist damit der Energiepreis ein sehr guter Indikator für Werte.

Also werden Verträge mit einer Rückversicherung auf Energie gemacht. Als Basis dient die Megawattstunde Strom. Lieferort ab Landesgrenze oder so ähnlich.

Alles andere ist keine harte Währung.

Nachtrag: Inzwischen habe ich im Internet einen Artikel zum Thema von 1938/2007 gefunden Harold Fezer

Keine Kommentare: